Übersicht über das Fortbildungsangebot der ZDGA
Bestimmte Haut-, Bindgewebs- und Muskelarealen sind über den Reflexbogen bestimmten Organzonen zugeordnet. Manuelle Reizsetzungen in diesen Arealen bedingen therapeutische Effekte.
Stauungen, Schwellungen, Lymphödeme sind weit mehr als nur Flüssigkeitsansammlungen. Sie zu behandeln gehört zu den Herausforderungen des Masseuralltags. Schmerzlinderung, Beschleunigung von Heilungsprozessen und allgemeine Entspannung sind positive „Nebeneffekte“. Um diese sanfte Massagetechnik zu beherrschen bedarf es neben Verständnis auch Erfahrung und komplexes Denken.
Der menschliche Körper ist in den verschiedensten Körperabschnitten (Händen, Füssen, Ohren...) immer wieder zur Gänze abgebildet. Die Massage der Fussreflexzonen gehört zu der ältesten Methode der therapeutischen Nutzung dieser Zonen.
Die Spezialqualifikationsausbildung Balneotherapie für Medizinische MasseuInnen und HeilmasseurInnen enthält per Gesetz die medizinische Bäderkunde (Heilwässer mit mineralischen und pflanzlichen Zusätzen) sowie die Anwendung der Unterwasserdruckstrahlmassage. Die traditionelle sowie die moderne Balneotherapie bieten viele oft vergessene therapeutische und rehabilitative Möglichkeiten.
Die Spezialqualifikation Elektrotherapie für Medizinische MasseurInnen und HeilmasseurInnen berechtigt zur Durchführung der Elektrotherapie auf ärztliche Anweisung. Uns ist es ein Anliegen, dass der Masseur nicht nur auf die verschiedenen technischen Möglichkeiten optimal vorbereitet ist. Erst die korrekte Anlage und Dosierung der zur Verfügung stehenden Stromformen ermöglicht ein optimales Therapieergebnis.
Der Fitlehrwart bietet gesundheits- und sportorientierten Personen eine optimale Basis für die Vermittlung kundenorientierter präventiver sportlicher Übungsformen, wie sie die heutige Freizeitgesellschaft vielfach fordert.
Basierend auf der Qualifikation zum Heilmasseur bietet der Gesetzgeber seit 2003 die Möglichkeit der selbstständigen Berufsausübung für medizinisch tätige Masseure.